


Spitzbergen ist eine abgelegene und eindrucksvolle Inselgruppe im Nordpolarmeer mit gewaltigen Gletschern, schmalen Fjorden, steilen Gebirgsklippen und einer enormen Anzahl von wild lebenden Tieren. Zahlreiche Entdecker sind bereits durch diese Landschaft mit ihrem verführerischen Charme angezogen worden. Lassen Sie sich von unserem in Expeditionen erfahrenen schwedischen Kapitän der “Origo“ in ein Gebiet mitnehmen, in dem das Eiszeitalter bis heute stehengeblieben zu sein scheint, das vom Licht der sommerlichen Mitternachtssonne durchflutet wird, auf der Suche nach dem König der Arktis, dem mächtigen Eisbären...
Unser Ziel dieser Expedition ist, die östlichen und weniger besuchten Teile der bildschönen Inselgruppe Spitzbergens zu entdecken, wild lebende Tiere zu beobachten und so viel Zeit wie möglich im Packeis zu verbringen. Spitzbergen ist die Heimat von annähernd 5000 Eisbären, und wir hoffen, einigen von ihnen während der Reise zu begegnen. Glücklicherweise sind heutzutage hier die Populationen von Eisbären, Walen und Walrossen wieder im Begriff zu wachsen und somit ist jetzt eine gute Zeit, diese Landschaft zu besuchen, bevor sie einer größeren Anzahl von Touristen erschlossen wird.
Wir gehen an Land an Stränden, an denen sich Walrösser in Massen tummeln, und mit etwas Glück werden wir auch Wale antreffen. Seevögel, wie Elfenbeinmöwen, Trottellummen, Krabbentaucher und Papageientaucher werden unsere dauerhaften Begleiter sein und wir werden Stunden damit verbringen, diese anmutigen und verspielten Vögel zu beobachten. Am Anfang der Saison ist Spitzbergen in voller Blüte und in den Vogelkolonien herrscht quirliges Leben durch das Brutgeschäft.
In der späteren Saison haben bieten sich sehr gute Möglichkeiten, die östlichen Teile der Inselgruppe zu besuchen und vielleicht können wir auch auf der am östlichsten gelegenen Insel Spitzbergens, White Island, anlanden, die bisher nur wenige Menschen betreten haben.





Tag 1: Oslo – Longyearbyen
Ankunft in Longyearbyen unter der Mitternachtssonne. Transport zum Radisson SAS Polar Hotel, welches im Herzen von Longyearbyen gelegen ist. Aus dem Hotel genießen wir einen großartigen Blick über den Eisfjord.
Tag 2: Longyearbyen – Barentsburg
Der Morgen steht zur freien Verfügung. Nach dem Mittagessen machen wir einen geführten Rundgang durch diese Hauptstadt der Hohen Arktis, inklusive einem Besuch in dem Svalbard Museum. Am Nachmittag werden wir an Bord der Origo gehen und nach Barentsburg, einer russischen Bergarbeitersiedlung, auslaufen.
Tag 3-7: Spitzbergen Archipel
Der genaue Reiseverlauf hängt ab von Wetter, Eisverhältnissen und der Tierwelt, der wir begegnen. Der erfahrene Kapitän sowie der Expeditionsleiter werden diese Faktoren nach bestem Wissen abwägen, um Ihr Erlebnis in der Arktis zu einer unvergesslichen Erfahrung werden zu lassen. Jeden Tag werden wir mehrere Landungen mit dem Zodiac machen und dank der Mitternachtsonne können wir Tag und Nacht anlanden. Die folgenden Plätze sind nur einige wenige, von denen wir hoffen, sie während unserer Reise, zwischen den herrlichen Inseln Spitzbergens, besuchen zu können.
Hornsund
Eine Bucht im Süden Longyearbyens, in der wir entlang überwältigender Gletscher fahren, die sich schlängelnd ihren Weg ins Meer bahnen.
Ny Ålesund
Hier bietet sich die einzigartige Möglichkeit, eine Postkarte von der nördlichsten Siedlung der Welt zu schreiben. Svalbards Rentiere streunen durch diese Stadt und arktische Meerschwalben nisten am Straßenrand.

Danes Island
Zwei der mutigsten Unternehmungen den Nordpol zu erreichen starteten von dieser Insel. Wir werden durch dieses Gebiet geführt, welches Überbleibsel aus den heldenmutigen Zeiten der Entdecker beherbergt.
East Spitsbergen
Mit der Fahrtrichtung nach Osten treffen wir auf die massives Packeisgrenze. Nun befinden wir uns abseits bekannter Routen in einer Wildnis, die vom Menschen unberührt ist. Hier sind unsere Chancen Eisbären zu sehen am größten und so werden wir, während der Zeit im Eis, auf der Brücke ständig Ausschau halten nach den großen weißen Bären.
White Island
Wenn die Wetterverhältnisse es zu lassen, landen wir auf dieser östlichsten Insel des Archipels und auf dem Platz, an dem der schwedische Ballonfahrer Andrée 1897 ums Leben kam. Wir besichtigen die, der Expedition gedenkenden Monumente und bewundern die riesige Eiskappe, welche die Insel krönt. Die Chancen diese östlichen Regionen von Spitzbergen zu erreichen sind gegen Ende der Saison am besten.
Storöya
Diese abgelegene Insel ist ein wahres Juwel und unser Liebling. Es ist ein beliebter Platz für Eisbären und auch Walrösser faulenzen hier zu hunderten. Wenn die Eisverhältnisse leicht sind, können wir an dieser isolierten Insel, die östlich von Nordaustlandet gelegen ist, anlanden.





Nordaustlandet
Wir fahren um eine massive Eiskappe, die sich bis zum Meer hinunter erstreckt, wo sie eine lange Geltscherfront bildet, die von hunderten von Schmelzwasserfällen durchzogen ist. Das ist ein hervorragender Platz für Robben, und wo Robben sind, da sind auch Bären!
Hinlopen Strait
Es ist abenteuerlich durch diesen Engpass zu fahren, denn hier herrschen sehr heftige Eiskonzentrationen. Das Meer ist hier sehr nährend, was die hohe Konzentration an Seevögel erklärt. Wir besuchen eine Kolonie von 300000 Paaren von guillemots.
Tag 8: Homeward bound
Es ist nun Zeit die Route nach Longyearbyen zurück zu fahren. Zum letzen Mal gehen wir an Prinz Karls Forland an Land.
Tag 9: Longyearbyen – Oslo
Am frühen Morgen fliegen wir zurück nach Oslo.